14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
11. - 14. Oktober 2017, Weser-Ems-Hallen Oldenburg
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Grußwort des Tagungspräsidenten Prof. Dr. med. Dr. Klaus P. Kohse

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den Nordwesten unseres Landes, nach Oldenburg, in die Universitätsstadt mit der 2012 gegründeten und somit jüngsten Medizinischen Fakultät in Deutschland, lade ich Sie ganz herzlich zur 14. Jahrestagung der DGKL ein.

In Zusammenarbeit mit den Kollegen der niederländischen Schwestergesellschaft NVKC haben wir ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das die große Bandbreite abbildet, mit der sich unser Fach heute präsentiert. Dabei wird den grundlegenden Aspekten der Forschung in der Pathobiochemie ebenso Raum gegeben wie den praxisbezogenen Themen, die uns täglich in der laboratoriumsmedizinischen Mitbehandlung der uns anvertrauten Patienten begegnen.

Der Wissenszuwachs hat auch in unserem Fachgebiet ein unvorstellbares Ausmaß erreicht. Ist zur Beurteilung einzelner numerischer oder qualitativer Resultate von Laboratoriumsuntersuchungen noch die persönliche Expertise des Laborarztes oder Klinischen Chemikers gefordert, so ist die Befundung großer Datenmengen, wie sie in Proteom-, Metabolom- oder Ganzgenom-Analysen erhalten werden, nur mit Hilfe einer eigenen Kunst, der Bioinformatik, möglich. Diese wird zukünftig eine gewichtige Rolle in unserer Arbeit einnehmen müssen.

Uns lang vertraute Analysentechniken wie etwa die Massenspektrometrie werden längst außerhalb des klinisch-chemischen Kerngebiets in der diagnostischen Routine angewendet und haben konventionelle Methoden abgelöst; dies bietet Grund genug, ihnen auch in unserem Programm einen angemessenen Platz zu geben. Der Trend zur Konsolidierung verschiedener analytischer Techniken in möglichst einer einzelnen Plattform oder miteinander verbundenen Systemen und die Expansion in immer neue Gebiete der Analytik zeigen die hohe Dynamik in der Entwicklung der Laboratoriumsmedizin. Dadurch können wir unsere klinisch tätigen Kolleginnen und Kollegen sowohl immer schneller als auch immer umfassender mit Informationen über unsere Patienten versorgen, was auch eingefordert wird. Zeigen wir in Oldenburg, welche Beiträge wir dazu leisten!

Das Rahmenprogramm wird mit hochkarätigen Vorträgen, Preisverleihungen und ausgezeichneten musikalischen Beiträgen eine attraktive Klammer um das wissenschaftliche Programm bilden.

Oldenburg ist mit allen gängigen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, IC-/ICE-Verbindungen führen über Bremen aus allen Regionen des Landes in unsere Stadt – selbst aus München ist man in 7 Stunden mit der Bahn hergereist. Über den Bremer Flughafen (ca. 45 Autominuten entfernt) bestehen Reisemöglichkeiten aus vielen deutschen und europäischen Städten. Die Autobahnen A28 und A29 verbinden die Stadt mit den Routen in alle Himmelsrichtungen. Aus Hamburg erreicht man Oldenburg in 90 Minuten, aus Berlin oder Frankfurt jeweils in ca. 3,5 Stunden. Unsere Tagungsräume, die Weser-Ems-Hallen, sind in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt gelegen.

Meine Mitarbeiter und ich würden uns sehr freuen, wenn Sie mit Ihrer Präsenz zum Gelingen der DGKL-Jahrestagung beitragen würden. Wir wünschen Ihnen eine informative und erfolgreiche Tagung mit vielen neuen oder vertrauten Begegnungen – lassen Sie sich vom Charme einer kleinen norddeutschen Großstadt und ihrer Umgebung begeistern, in der es in Kultur, Freizeit und Wissenschaft viel zu entdecken gibt.

 

Mit herzlichem Gruß,

Ihr

Prof. Dr. med. Dr. Klaus P. Kohse

Tagungspräsident
Direktor des Instituts für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie
Klinikum Oldenburg AöR – Medizinischer Campus der Universität Oldenburg
Rahel-Straus-Str. 10, 26133 Oldenburg

 

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In Kooperation mit der Niederländischen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (NVKC)